Weg

Auf all meinen Wegen, Studiengängen und Reisen war ich immer auf der Suche nach dem bisschen „Mehr“. Nach „Etwas“, dass den Menschen und der Natur innewohnt. „Etwas“, das sich entfalten will – eine Tendenz in uns, die nach Ganzheit und Wachstum strebt.

So durchschritt ich unter dem Motto: „Glaube nichts was du nicht am eigenen Leib erfahren hast“, tiefe Selbsterfahrungsprozesse in Ashrams und Retreat-Zentren, in therapeutischen Selbsterfahrungsgruppen und in verschiedenen Therapieformen auf der ganzen Welt.

Erkenntnisse

Oft verlangte dieser Weg eine Menge Mut: Mut, die üblichen und sicheren Pfade der „Mainstream“- Psychologie zu verlassen. Mut, in die verwirrende Welt spiritueller Praktiken einzutauchen.

Und er verlangte Offenheit: Offenheit, mich diesen verschiedenen östlich-spirituellen Ansätzen urteilsfrei zuzuwenden. Aber auch die Offenheit, mein kritisches, „westliches“ Denken nicht zu verraten oder gar komplett aufzugeben.

Auf meinem Weg durfte ich erleben, dass alle lebenden Systeme und traditionellen, „alten“ Kulturen auf diesem Planeten ein untrennbares Netz der Schicksalsverwobenheit miteinander bilden.

Ich erkannte, dass ich Teil eines neuen, wachsenden Netzwerkes aus Kreativen, Freigeistern und Aktivisten bin, die gemeinsam an der Schwelle zu einem neuen kollektiven Bewusstsein nachhaltige Formen von Arbeit und Gemeinschaft schaffen.

Ziel

So habe ich einiges gefunden, das ich gerne an meine Klienten weitergeben möchte.

Wege, die Menschen im Kern berühren, die Wachstum und Veränderung in Richtung Entfaltung fördern – die Menschen auf eine „geerdete“ Art und Weise mit ihrer eigenen Spiritualität in Berührung bringen und in diesem Sinne auch die Seele in die Behandlung mit ein beziehen.

Dabei ist es mir wichtig, die positiven Werte und Überzeugungen in meiner Arbeit und in meinem Handeln auch zu verkörpern. Kurz – mir selbst treu zu bleiben.